Harmonie Tennenbronn - Aktuell

Harmonie beim Schlachtfest in NeuhausenDie erste Schlachtplatte im Herbst gibt es meist in Neuhausen. Die Harmonie spielte am Sonntagnachmittag zum beim Schlachfest der Musik- und Trachtenverein Neuhausen.

Bilder Schalchtfest Neuhausen

BlockflötenkursPfeift Ihr Kind manchmal wie ein kleiner Spatz? Interessiert es sich für Musik? Ist ihr Kind schon 5 Jahre alt?
Für Kinder ab 5 Jahren startet der Musikverein Harmonie einen neuen Blockflöten Kurs im Oktober. Mit dem Flötenbuch „Blockflötenspatz“ erlernen die Kinder mit viel Spaß das Spielen auf der Blockflöte.

Die Musikvereine Harmonie und Frohsinn laden zu diesem Angebot ein. Es ist ein weiterer Baustein aus dem gemeinsamen Ausbildungsangebot der beiden Musikvereine.

Der Blockflöten Kurs wird von Ramona Kopp durchgeführt werden. Für Anmeldungen oder Fragen steht Ramona Kopp gerne bereit (Tel. 07729 / 85 77).

Schnupperprobe JugendorchesterDas Jugendorchester Tennenbronn lädt ein zu einer Schnupperprobe am 18.09.2018 um 18:00 Uhr in das Probelokal des MV Frohsinn (Bauhof).

In der Probe können die Kinder mit ihren Eltern verschiedene Blasmusikinstrumente anhören und auch selber ausprobieren.
Haben die Kinder ihr Wunschinstrument gefunden, bieten die beiden Vereine Frohsinn und Harmonie eine Ausbildung an. Diese kann im Rahmen von vereinseigenen Ausbildern oder in Zusammenarbeit mit Musikschulen erfolgen. Zur Auswahl steht die gesamte Palette an Blasmusikinstrumenten. Im Bereich der Holzbläser werden Querflöte, Klarinette oder Saxophon angeboten. Als Blechblasinstrumente stehen zum Beispiel Trompete, Waldhorn, Tenorhorn oder Posaune zur Verfügung. Aber auch am Schlagzeug kann der Nachwuchs ausgebildet werden.
Je nach Entwicklung des Kindes kann mit einer Ausbildung ab einem Alter von ca. 8 Jahren begonnen werden. Kinder und Eltern müssen keine Angst vor der Größe der Instrumente haben. Es gibt in allen Gattungen Anfängerinstrumente in kindgerechten Größen.
Dies ist ein weiterer Baustein im gemeinsamen Ausbildungsangebot der beiden Musikvereine Frohsinn und Harmonie. Bei Fragen stehen Bianca Felber (07729/8301) oder Fiona Günter (07729/1503) zur Verfügung.

Thomas WössnerNach 100 Tagen ist es üblich, dass man ein Fazit über die Einarbeitung eines neuen Amtsträgers zieht. Pressewart Ulrich Grießhaber hat das Vorstandsgremium (Daniela Laufer, Mario Staiger und Ewald Staiger)  und Thomas Wössner, den Dirigenten des MV Harmonie Tennenbronn und zu seinen ersten 100 Tagen bei der Harmonie befragt.

Ihr kurzes Fazit über die ersten 100 Tage?

Wössner: Das Orchester und ich waren ganz schön im Terminstress, d.h. wir mussten uns sehr schnell aneinander gewöhnen. Dies hat ganz gut geklappt. Das sogenannte „blinde Verstehen“ erwarte ich erst in 2 bis 3 Jahren.  Die  Harmonie ist ja nicht mein erstes Orchester. Die Sprache der Musik ist überall gleich, sie wird nur unterschiedlich dargeboten.

Mario Staiger: Wir hatten in der Tat Terminstress. Doch Thomas Wössner hat ein hohes Maß an Flexibilität bewiesen und konnte gleich bei nahezu allen Auftritten dabei sein.

Ewald Staiger lacht: Die Bundesregierung und Trump sind nach 100 Tagen deutlich stärker unter Beschuss als Thomas. Im Ernst: Die Proben und Auftritte machen Spaß. Es wird oft gelacht. Die Leute gehen gerne zur Probe.

Wo steht die Harmonie bezüglich ihrer musikalischen Leistung?

Wössner: Wir sind ein spielstarkes Orchester mit sehr vielen wirklich guten Musikerinnen und Musikern. Jeder Dirigent trägt eine eigene Handschrift. Mir ist es wichtig, schwerpunktmäßig an Dynamik, Intonation und dem richtigen Gefühl für die Musik zu arbeiten. Wir haben im Sommerprogramm bereits neue Stücke eingeführt, wo wir an diesen Themen arbeiten. Mein persönliches Ziel war es als Schwabe, bis zu den Sommerferien den Text des Badnerliedes auswendig zu lernen.

Ewald Staiger: Wobei der schwäbische Dialekt aus Rötenberg in den Proben immer wieder zur Erheiterung beträgt. Solche kulturellen Unterschiede gibt es auch in der Musik. Thomas Wössner arbeitet mit uns bereits intensiv an Spielkultur und Stil,  aktuell insbesondere bei Polkas. Er dirigiert sehr sicher und klar. Er hört gut, auch die Fehler!

Wie ist die Arbeit zwischen Dirigent und Verein?

Wössner: Bis jetzt kann ich nur sagen: hervorragend! Die Arbeit wird in der Vorstandschaft auf mehrere Schultern verteilt. Das Ergebnis ist absolut super.
Bei 60 Spielern gibt es selbstverständlich unterschiedliche Meinungen zur Musik. Ich versuche immer das Optimale für Orchester und Musiker zu entscheiden. Ich respektiere jede Meinung und bin für Verbesserungsvorschläge offen. (lacht) Sie müssen jedoch besser sein als meine.

Mario Staiger: Thomas ist ein geselliger Mensch der mit seiner offenen Art sofort Anschluss im Verein gefunden hat.

Daniela Laufer: Das stimmt. Thomas hat sehr schnell mit Jung und Alt Kontakte geknüpft. Dass er und seine Frau uns bereits nach einem Monat bei der  4tägigen Konzertreise an den Gardasee begleitet haben, zeigt auch deutlich sein Interesse am Vereinsleben.

Sie waren beim Sommerfest der Harmonie mit Wurstsalat All You Can Eat verhindert?

Thomas Wössner lacht: Ja, das war Jammerschade. Mein absoluter Vesper-Favorit ist „Straßburger Wurstsalat mit Brot“. Manchmal muss man Opfer bringen. Ich hoffe, dass sowas nie mehr vorkommt.

Wie geht es musikalisch nach den Sommerferien weiter?

Wössner: Ich arbeite an einem homogenen Klangkörper mit ausgeglichenem Registerspiel. Hier spielt die Lautstärke der Register untereinander aber auch innerhalb des Registers eine maßgebliche Rolle.

Wir werden im Herbst mit weiteren neuen Titeln im Unterhaltungsprogramm und mit ersten Stücken für das Konzert weiter daran üben. Ganz wichtig ist mir, dem Orchester das richtige Gefühl für die jeweiligen Musiktitel zu vermitteln. Musik ist Emotion. Damit will ich das Orchester begeistern.

Mario Staiger: Musikalisch hat Thomas Wössner eine klare Vorstellung, was er zukünftig mit uns machen möchte. Er kann motivieren. Wir erwarten dadurch auch einen höheren Probenbesuch.

Ewald Staiger: Wir sind bereits jetzt hochgradig gespannt auf die Konzertvorbereitung und die Stückeauswahl zum Frühjahrskonzert.

Was wäre noch erwähnenswert?

Wössner: Die Kooperation der Jugendkapellen von Harmonie und Frohsinn finde ich ganz toll und ein Schritt in die richtige Richtung. Langfristig profitieren beide Orchester von einem leistungsstarken Jugendorchester.

Mario Staiger: Thomas muss noch unseren Trinkspruch lernen: „Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“.

Ein kurzes Abschlussfazit?

Wössner: Ich werde zielstrebig daran arbeiten, dass Tennenbronn noch mehr als bisher als Heimat guter Blasmusik gilt!

Daniela Laufer: Passt sehr gut!

Ewald Staiger: "Thomas for good" (Anm: „Thomas für immer“).

Harmonie spielt im Biergarten desDie Idee des Musikvereins Harmonie Tennenbronn die letzte Probe vor den Sommerferien in den Biergarten des Gasthauses Löwen zu verlegen wurde mit großem Zuspruch von der Bevölkerung angenommen. Löwenwirtin Evelyn Wöhrle mit Team hatte alle Hände voll zu tun, um dem Ansturm gerecht zu werden und musste sogar noch Tische und Bänke zusätzlich bereitstellen.

Daniela Laufer, Vostandsprecherin der Harmonie, zeigte sich mitgerissen: „Eine Probe an diesem warmen Sommerabend durchzuführen,  hätte einen geringen Probenbesuch gebracht“. So gab es zwar nicht Hitzefrei, die Musikerinnen und Musiker der Harmonie, hatten dafür aber großen Spaß beim Auftritt im Biergarten. Dirigent Thomas Wössner konnte in einer guten und spielfreudigen Besetzung die Gäste bis zum Einbruch der Nacht mit rassiger Blasmusik unterhalten. Mit der „Sommernachtsfest Polka“, „Auf der Vogelwiese“ oder Schlagern aus den Achtzigern  wie „Ich seh den Sternenhimmel“ von Hubert Kah hatte Wössner auch die passenden Titel für das sommerliche Unterhaltungskonzert im Biergarten aufgelegt. Das Publikum war begeistert, von der Musik unterm Lindenbaum und danke es der „Harmonie“ mit kräftigem Applaus. Erst mit Einbruch der Nacht, als die Musiker Schwierigkeiten hatten, die Noten zu erkennen, durfte die Harmonie das Programm mit einem „Hoch Badnerland“ als Zugabe beenden.

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